ZUKUNFT

Ehrenamtliche im Beerdigungsdienst

LITURGIE DES ABSCHIEDS – so macht’s die Erzdiözese Freiburg

... ein Beispiel aus Frankfurt (Diözese Limburg)

… so macht es das Bistum Essen (27.04.2016)

Umfangreiche Qualifizierung über 15 Ausbildungstage

Das Bistum Essen verstärkt den Einsatz von Ehrenamtlichen im Beerdigungsdienst. Im Rahmen eines Gottesdienstes mit Dr. Michael Dörnemann, Leiter des Pastoraldezernats im Bistum Essen, haben am Dienstagabend acht Frauen und Männer aus Duisburg, Mülheim, Gelsenkirchen, Essen und Hattingen ihre Beauftragungen erhalten, um in Ihren Pfarreien künftig Verstorbene bestatten zu können. Zuvor hatten die Ehrenamtlichen an 15 Ausbildungstagen unter anderem die christliche Theologie von Tod und Trauer, den Ablauf der Begräbnisfeier oder die wesentlichen Inhalte des Bestattungsgesetzes kennengelernt. Unter der Leitung von Liturgiereferentin Dr. Nicole Stockhoff und Krankenhausseelsorger Pastor Christian Böckmann haben sie aber auch ganz praktisch geübt, wie man ein Trauergespräch führt, was auf dem Friedhof zu beachten ist und wie man eine Traueransprache hält. Neben der Urkunde haben die Kurs-Teilnehmer am Dienstag von Dörnemann und Stockhoff auch eine Albe erhalten – das liturgische Gewand, in dem sie in Zukunft Beerdigungsgottesdienste feiern werden und bei Bestattungen am Grab mit Angehörigen und Freunden beten.

… ein konkretes Beispiel aus Mühlheim an der Ruhr gibt’s HIER

Schnelle Eingreiftruppe

Bei Trauungen gibt’s das schon: im Bistum Essen!

Sie sind die katholischen Hochzeitsplaner. Paare, die im Ruhrgebiet oder im märkischen Sauerland heiraten möchten, aber nicht genau wissen wie, bringen Hans-Walter Henze und Katrin Laube auf den Weg zum Traualtar. Der Diakon – 49 Jahre, verheiratet – und die Finanzreferentin – 26 Jahre, ledig – sind die Spitze des Trauteams, das das Ruhrbistum jetzt aufgestellt hat, um das kirchliche Heiraten einfacher zu machen. Von der Traumkirche über den passenden Seelsorger bis hin zum Kirchenmusiker – wer als Heiratswilliger nicht schon selbst eine Verbindung zu seiner Heimatgemeinde oder seinem Lieblingspriester hat, findet beim Trauteam umfassende Hilfe. „Bislang hatten die meisten Paare, die wir betreut haben, schon eine bestimmte Kirche im Blick, aber ihnen fehlte der Kontakt zum Pfarrbüro oder zu einem Seelsorger“, berichtet Laube. In den vergangenen Monaten haben Henze und sie bereits sporadisch erste Paare begleitet, dank Mundpropaganda spricht sich ihr Service herum. Nun präsentiert das Trauteam – ein Zukunftsbild-Projekt des Bistums Essen – sein Angebot auch auf einer eigenen Internetseite.

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