GEGENLESEN

DBK-Seelsorgepapier: Kriterien für das Herz kirchlichen Handelns

Was macht katholische Seelsorge aus? Angesichts zahlreicher Herausforderungen haben die deutschen Bischöfe eine Begriffsbestimmung unternommen und ein neues Dokument veröffentlicht. Dieses formuliert auch einige Qualitätskriterien für das pastorale Handeln der Kirche.
„Bisher hat es so ein Wort nicht gebraucht“, räumt der Rottenburger Weihbischof Matthäus Karrer ein. Er ist Mitglied der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz und einer der federführenden Autoren des neuen Dokuments der deutschen Bischöfe, das am Dienstag im Rahmen der Vollversammlung in Vierzehnheiligen vorgestellt worden ist. Es trägt den Titel „In der Seelsorge schlägt das Herz der Kirche“. Drei Jahre lang hat eine Arbeitsgruppe von Bischöfen und Experten daran gearbeitet, herausgekommen ist ein rund 60 Seiten starker Text. Seelsorge ist seit jeher das Kerngeschäft der Kirche.

mehr dazu bei katholisch.de

… und hier gibt’s den ganzen Text im Orginal

Theaterstück „The Last Mortal“

… im Theater Heilbronn

theo-Magazin: Schwerpunkt Tod und Trauer

„… Kaum etwas bestimmt unser Leben so sehr, wie das Wissen um den Tod. Jahrzehntelang haben wir ihn aus unserer Spaßgesellschaft verbannt, bloß nicht hinsehen, zu groß war die Furcht. Das Sterben, der womöglich schmerzhafte Übergang ins Unbekannte ist es, was uns ängstigt. Der Tod ist die andere Seite, die Gegenwelt, von der wir nichts wissen können. „Der Tod“, so der britische Schriftsteller John Burnside, „ist vorwiegend ein Fall für die Statistik, das Sterben hingegen eine Kunstform.“

Doch was wir verdrängen, werden wir nicht los, vermutlich deshalb verändert sich gerade viel im Umgang mit Sterben und Tod: Hospiz- und Palliativbewegungen und sich dramatisch entwickelnde, neue Bestattungskulturen schieben das Unausweichliche aus der dunklen Ecke, auch Kunst und Literatur wenden sich dieser Schattenwelt zu. Sterben, Sterbebegleitung und Trauer sind existentielle Erfahrungen, die von einem auf den anderen Augenblick ein scharfes Licht auf das Dasein werfen: Alles was lebt, muss wieder gehen, allein Gott ist der Ewige – so glauben wir Christen, sind doch Liebe und Tod die beiden Säulen des Glaubens. Doch die Liebe strahlt heller, sie stellt den Tod in den Schatten, das erzählt die Heilige Schrift, und das haben viele trauernde Menschen erfahren.

Mit dieser Ausgabe geben wir dem Tod, und was dazugehört Raum, die Unbegreiflichkeit des Todes bleibt. Genießen Sie die leuchtenden Herbstfarben – auch bei einem so dunklen Thema.“ (Quelle: http://www.theo-magazin.de)

Trauerfeiern auch für Konfessionslose öffnen

Trauer- und Gedenkfeiern nach schrecklichen Ereignissen wie jüngst nach der Flutkatastrophe werden immer vielfältiger. Der Erfurter Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann plädiert dafür, bei solchen Riten keine Gruppen auszuschließen.

Quelle: katholisch.de

Das Memento mori der Hipster

Ein Artikel aus der ZEIT vom Mai 2018 – aber sicher immer noch aktuell. Demnächst werden wir vermutlich auch in Ludwigsburg in diese Richtung denken und agieren …

Sterben Friedhöfe?

Der HOSPIZ VERLAG vom 19.08.2021 über Formen der Nutzung einer ehemaligen Aussegnungshalle in Regenbsurg.

Die Beerdigung in den beiden grossen Kirchen: hohe Zustimmung bei zunehmender säkularer Konkurrenz

Statistische Auswertungen aus der Schweiz – neben der Präsentation der aktuellen Ergebnisse zur kirchlichen Bestattungssituation in der Schweiz wird auch ein Blick in die Zukunft gewagt. Es wird erläutert, warum sich der Umgang mit Sterben und Tod verändert(e) und wie sich diese Veränderungen auf die kirchliche Bestattung auswirken bzw. auswirken werden.

Patti Smith – M Train

„M Train“ ist ein Requiem geworden für die vielen, die Patti Smith überlebt hat. Ihre selbstgeknipsten zwei Dutzend Polaroid-Bilder von Menschen und Friedhöfen, und symbolgeladenen Gegenständen, hat sie den Worten im Buch beigefügt, sie sind ihr „Rosenkranz“, wie sie schreibt. „M Train“ ist ein bewegendes, aber nie rührseliges Buch geworden, denn zum Glück hat eines Patti Smith in all den einsamen Jahren nicht verlassen: ihr Humor.

Quelle: Deutschlandfunk Kultur

zdfheute

Vier leere Rollstühle stehen vor dem Altar. Sie erinnern an die Menschen, die im Potsdamer Oberlinhaus gewaltsam ums Leben gekommen sind. Eine Woche nach der Tat ist mit einem Gedenkgottesdienst an die vier getöteten Bewohner*innen erinnert worden.

„Wir sind zutiefst erschüttert, weil es die Schwächsten waren, die besonders Hilfsbedürftigen, Menschen, die unsere Hilfe brauchen, die hier zu Opfern geworden sind“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Am 28. April waren in dem Wohnheim des Potsdamer Oberlinhauses vier Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen getötet worden.

Zu dem Gottesdienst hatten die Stadt und das Oberlinhaus neben Angehörigen der Opfer und Bewohner*innen des Heims auch Potsdamer Bürger*innen nach Anmeldung eingeladen.

Theologe Kuschel: Glaube an die Auferstehung der Toten schwindet

(Quelle: katholisch.de vom 03.04.2021)

Bestattung am offenen Sarg ist möglich

Quelle: chrismon (02.02.2021)

Liturgienahes Feiern

Die Handreichung „Christus in der Welt verkündigen. Dimensionen liturgienahen Feierns“ bietet mit konkreten Beispielen aus der Praxis eine Hilfestellung für alle, die beruflich oder ehrenamtlich nach liturgienahen Möglichkeiten suchen, um Menschen auch ohne ausgeprägte liturgische Erfahrung in ihrem persönlichen Glaubens- und Gebetsleben zu fördern.

%d Bloggern gefällt das: