Öffentliches Trauern

Immer wieder finde ich es interessant, wie sich Trauer in der Öffentlichkeit zeigt.

Was sich öffentlich abbildet, sind Zugänge, die sonst ja nur im persönlichen, privaten Bereich zu erleben sind – und auch dort ganz oft unter weitestgehendem Ausschluss eben dieser Öffentlichkeit.

Also – viel Spaß beim Stöbern …

Reerdigung: In Stockelsdorf werden Leichen kompostiert

Bei diesem Bestattungsverfahren wird der Leichnam nackt auf ein Substrat aus aus Stroh, Heu, Blumen und Aktivkohle ohne chemische Zusätze gebettet, das sich in einem Edelstahl-Behälter befindet. Auch wird der Körper darin mit dem Substrat bedeckt. Den Rest erledigt die Natur.

Neue Erkenntnisse zur Wirkung von Friedhöfen

Die Rolle von Friedhöfen als „Abschiedsraum für Trauernde“ hat ein großes Potential für das psychische Wohlergehen von Bürgerinnen und Bürgern. Sie fand jedoch bislang zu wenig Beachtung, obwohl sie ein wichtiger Beitrag der Kommunen und Kirchen sein könnte, Fürsorge für Menschen in Lebenskrisen zu leisten. 

Wünschewagen erfüllt sterbenden Saarländern letzten Wunsch

Müller ist Leiter des „Wünschewagens Saarland“ vom Arbeiter-Samariter-Bund. Seit 2018 ist der nicht nur auf den Straßen im Saarland, sondern auch weit darüber hinaus unterwegs. Der Wagen soll sterbenskranke Menschen dorthin bringen, wo es sie hinsehnt, wo sie noch einmal Freude verspüren und ihre Ängste vergessen können.

„… wie das Leben weiter geht …“

Zusammen mit der Sopranistin Simone Jakob, Volker Braun am Klavier, sowie dem Trauerbegleiter Wolfgang Müller fanden in Mundelsheim und Möglingen die ersten bedien Konzerte der neuen Reihe „… wie das Leben wieter geht …“ statt.

Du fehlst mir!

Raum für die eigene Trauer um einen verstorbenen Menschen finden und gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen, die ebenfalls trauern, im Austausch sein – diese Möglichkeit bieten die Angebote von „Du fehlst mir! Abende für junge Erwachsene, die um ihnen nahestehende Menschen trauern.