Veranstaltungsreihe CAFÈ TOD

Ludwigsburg/ Im Mai bietet das Veranstaltungsformat „Café Tod“ im Markt 8 am Ludwigsburger Marktplatz vier Gelegenheiten, über Trauer und Tod so zu sprechen, wie es sonst nicht möglich ist: mitten im Leben, mit interessanten Menschen, an einem belebten Ort. 

Katholische Kirche im Landkreis, Markt8, Seelsorge bei Menschen mit Behinderung und die Ökumenische Hospizinitiative im Landkreis Ludwigsburg laden ein, die heißen Fragen des Lebens anzupacken. Dazu liefern sie Informationen und räumen mit Mythen auf. Bei Fingerfood und alkoholfreien Getränken haben eigene Erfahrungen und Fragen Platz. Oder man kann einfach auch nur zuhören. 

Das Café öffnet jeweils ab 17:30 Uhr. Zwischen 18:00 und 19:00 Uhr ist dann Zeit fürs Thema. 
Am Dienstag, 03. Mai startet die Reihe mit Beerdigungserfahrungen aus aller Welt. Am 11.Mai ist ein Bestatter zu Gast und am 20. Mai geht es um den Soundtrack meines Lebens. Dazu treten live Matteo Weida und Martin Mohns am Marktplatz auf. Die Reise schließt mit einer Fotoausstellung der Kinder- und Jugendtrauer am 31. Mai.

Café Tod ist barrierefrei und inklusiv. Dafür gibt es extra eine Gebärdensprach-Dolmetschung. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

KATHOLIKENTAG

Hallo und Grüß Gott!

Zum Weitersagen und Selberkommen – 

so ist die Profilstelle des Dekanats Ludwigsburg / bin ich auf dem Katholikentag:

FREITAG, 27. Mai 2022

11:00 – 12:30 Uhr

Ich schreibe es mir von der Seele

Eine Schreibwerkstatt für Trauernde

https://www.katholikentag.de/index.php?id=188#session/1020360101/V.ZBS-106

14:00 – 15:30 Uhr

Wir konnten nicht Abschied nehmen

Trauern in der Corona-Pandemie

https://www.katholikentag.de/index.php?id=188#session/1020922101/V.ZBS-200

SAMSTAG, 28. Mai 2022

16:30 – 18:30 Uhr

Ich schreibe es mir von der Seele 

Eine Schreibwerkstatt für Trauernde

https://www.katholikentag.de/index.php?id=188#session/1020360102/V.ZBS-106

außerdem:

FREITAG, 27. Mai 2022

16:00 – 16:30 Uhr

Bühnenprogramm

Vom Losgehen und Ankommen

Den Weg teilen – pilgern heute

Tabitha Drauz, Pilgerin, Stuttgart
Bernd Lohse, Pilgerpastor an der Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg
Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinus-Gemeinschaft, Rottenburg/Neckar

Moderation: 
Wolfgang Müller

https://www.katholikentag.de/index.php?id=188#session/1024255101/V.DRS-035

18:15 – 18:45 Uhr

Bühnenprogramm Schillerplatz, 

Geteiltes Leid ist doppelte Freude

Schwäbisch-ökumenische-Selbsthilfe Komödy

Wolfgang Müller alias Bläck Sheep

https://www.katholikentag.de/index.php?id=188#session/1024311101/V.DRS-051

anders und gemeinsam

Hallo und Grüß Gott,
am kommenden Sonntag, 01. Mai findet die nächste Ausgabe von „anders & gemeinsam“ statt. Der spirituelle Impuls aus dem Dekanat Ludwigsburg beginnt um 21:30 Uhr online auf ZOOM (Link s.u.) und dauert 30 Minuten.

Thema: anders & gemeinsam
Uhrzeit: 01. Mai 2022 21:30 
Jeden Monat am ersten Sonntag
       
NEU: 21:30 – 22:00 Uhr (während der Sommermonate)

„Du hast mich geträumt, GOTT….“ – mit dem Gedicht von Dorothee Sölle stimmen wir uns in die neue Woche und den neuen Monat ein und lassen uns von GOTT träumen….

Und auch der Link ist neu, da wir auf einen europäischen Server umgestiegen sind:

Zoom-Meeting beitreten
https://eu01web.zoom.us/j/65525339491?pwd=VGxDY3hjaUJ6UDg2bVRBVSswZnBOQT09

Meeting-ID: 655 2533 9491
Kenncode: 165056

Katholisches Dekanat LudwigsburgSchorndorfer Straße 3171638 LudwigsburgT: 07141-9618-13
www.dekanat-lb.de

anders & gemeinsam – so geht’s:

Bibel

Durchsucht man die Bibel findet die Einheitsübersetzung 24 Treffer zu „anders“ (nicht gerade überwältigend viel …):

4Mo 14,24 Meinen Knecht Kaleb aber, der anders denkt und treu zu mir hält, ihn werde ich in das Land bringen. Er darf es betreten und seine Nachkommen sollen es erben.

Ps 77,11 Da sagte ich: Das ist mein Schmerz, dass die Rechte des Höchsten so anders handelt.

1Kor 14,21 Im Gesetz steht: Durch Leute, die anders und in anderen Sprachen reden, werde ich zu diesem Volk sprechen; aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.

Phil 3,15 Das also wollen wir bedenken, wir Vollkommenen. Und wenn ihr anders über etwas denkt, wird Gott euch auch das offenbaren.

Ständig ist Jesus anders…

Im zweiten Kapitel des Markusevangeliums folgen nacheinander 4 Geschichten über Jesus, die alle zeigen, dass er radikal anders war, als die Menschen um ihn her von ihm dachten…

  • Er vergibt Sünden – was doch nur Gott kann…
  • Er hat Tischgemeinschaft mit Zöllnern und Sündern, was ein frommer Jude nie tat…
  • Er fastet nicht mit seinen Jüngern, wie es der wöchentliche Brauch der Pharisäer und Johannesjünger war…
  • Er setzt sich (scheinbar) über das Sabbat-Gebot hinweg und erklärt den Sabbat als „für den Menschen gemacht“.

Von Anfang an lehrte und lebte Jesus ein Kontrastprogramm – das zeigte, wie weit die Menschen in ihrer vermeintlichen Frömmigkeit von Gottes Willen entfernt waren! Jesus zu „lesen“, Gemeinschaft zu pflegen mit Jesus, bedeutet, Gott und seinem Willen näher zu kommen…

Könnte das am Ende das Erkennungszeichen von Christ:innen sein? Wir sind anders (anders, aber nicht: komisch anders!)

Und wie geht das dann digital – mit G*TT und so? Da machen wir heir im dekanat schon eine ganze Weil dran rum – und ich selber noch länger …

und mehr und mehr denke ich: es geht gar nicht um die Frage analog oder dialog, äh, sorry digital …

… mehr und mehr denke ich, dass sich hier das Andere zeigt: wie G*TT sich finden lässt – zu allen Zeiten und auf alle Arten … wenn wir SIE/IHN oder wie auch immer einfach nur suchen … wirklich suchen und finden, erleben, s

spüren wollen …

Überlegt also in dieser Zeit, die Ihr Euch gerade selber geschenkt habt, doch einfach mal eine kleine Weile, was dieses „anders“ in Euch anrührt … bewegt es in Gedanken, unausgesprochen Worten oder eventuell sogar in vor der Kamera verborgenen Werken.

ANDERS … ich vermute, das ist bei jeder und jedem … na, Ihr wisst schon

GEBET

 Das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit:

Ich schließe die Augen und atme Ruhe, –
ich schließe den Mund und atme Schweigen, –
Ich horche nach innen zur Mitte.
Ich hole mich ein.
Mitten in mir liegt, was ich suche:
Freude an dem, was ich bin,
Mut zu dem, was ich könnte,
Gedanken an alles, was war,
ein Lächeln für heute,
Hoffnung für morgen.
Mitten in mir
Lässt G*TT sich finden:

G*TT, am Ende dieses Tages bin ich da mit dir.

Hilf mir zuzulassen, was in mir Mensch werden will nach dem Bild und Gleichnis, das du von mir gemacht hast.

Meinem G*TT ist meine Freiheit nicht fremd.

G*TTes Geist ist es, der meine tiefsten Herzenswünsche zum Leben bringt., mich unmerklich zum Guten lenkt.

Ich bitte um die Gnade, mich durch G*TTes Geist befreien zu lassen.

In der Gegenwart G*TTes gehe ich so ehrlich wie ich kann, meinen Gefühlen dieses vergangenen Tages nach: den Höhen und Tiefen und allem, was dazwischen lag, auch dem ganz normalen Lauf der Dinge …

Was hat mich gefreut?

Wofür bin ich dankbar?

Was hat mich geärgert?

Wo habe ich Sehnsucht, wo Angst gespürt?

Ich spreche zu G*TT:
Was ist mir heute alles geschenkt worden….- „

Wie gut! Danke, Herr!“
Auch das Unvollkommene kann ich ihm hinhalten…
„Du sagst JA zu mir.

Danke!

Heile und verändere du!

SEGEN

G*TT segne unseren Weg
die sicheren und die tastenden Schritte
die großen und die kleinen

die bekannten und die unbekannten Wege,

das, was mir vertraut ist

und das, was anders ist und wird und sein wird.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liedtext

Anders sein (Kerstin Ott)

Könnt ich meine Fehler nehmen und alle ausradieren
Die leichtesten Wege gehen
Nie wieder Zeit verlieren
Könnte ich meine Schwächen stärken wie scheinbar alle hier
Ein bisschen normaler werden
Ein bisschen mehr wie ihr
Was bleibt dann noch von mir
Ich wollt nie anders sein ich könnt nie anders sein
Ich bin so wie ich bin
Schau ich in mich rein
Hat alles seinen Sinn
Ich wollt nie anders sein
Ich könnt nie anders sein
Das alles das bin ich
Und schau ich in mich rein
Ist gut so wie es ist
Wenn ich mit dem Strom hier schwimme könnt ich weiterkommen
Doch bevor ich im Gleichschritt laufe
Lauf ich euch davon
Vielleicht könnt ich’s einfach haben wie scheinbar alle hier
Und nur meine Meinung sagen
Hinter verschlossener Tür
Doch was bleibt da noch von mir
Ich wollt nie anders sein ich könnt nie anders sein
Ich bin so wie ich bin
Und schaue ich in mich rein
Hat alles seinen Sinn
Ich wollt nie anders sein
Ich könnt nie anders sein
Das alles das bin ich
Und schau ich ihn mich rein
Ist gut so wie es ist
Könnt ich meine Fehler nehmen und alle ausradieren
Und alle meine Schwächen stärken
Was blieb da noch von mir
Ich wollt nie anders sein ich könnt nie anders sein
Ich bin so wie ich bin
Und schau ich in mich rein hat alles seinen Sinn
Ich wollt nie anders sein
Ich könnt nie anders sein
Das alles das bin ich
Und schau ich in mich rein
Ist gut so wie es ist

… und so geht >>ANDERS<< auch …

GOOGLE-Suche „anders sein“

Anders sein – so sieht es karrierebibel.de

Was bedeutet es anders zu sein – ein Beitrag zu Autismus (das war der zweite Treffer auf google zu „Anders“)

Anders ein – ein wikiHow – Kurs

Anders sein – ein Lied von Kerstin Ott

Anders – ein kurzer Film über das Anders-Sein (EMPFEHLUNG!)

… ok – das ist ist eine eher seltsame Verbindung zum Thema „anders sein“ … aber ich dachte, dass MEMORY ein Spiel ist, bei dem mann/frau ständig dabei ist, die Dinge anders zu sehen … und das lässt sich spielerisch üben, z.B. HIER

Requiem für namenlose Tote auf der Flucht

Gottesdienst zum Gedenken an die Toten an den EU-Grenzen

Der Gottesdienst findet statt am Dienstag in der Karwoche, 12. April, 19.00 h in der Johanneskirche (Günterstalstraße/ Haltestelle Johanneskirche).

Der Krieg in der Ukraine und die damit ausgelösten Flüchtlingsströme unter Lebensrisiko zeigen erneut, wie sich Menschen auf den Weg zu uns machen, um ein menschenwürdiges Leben in Sicherheit zu finden. Wie riskant dieser Weg ist, zeigt sich, wenn die tödlichen Tragödien auf dem See- und Landweg in den Medien öffentlich werden. In diesem Gottesdienst wird der vielen, oft namenlosen Toten gedacht und ihr Schicksal und ihre oft ungehörten Rufe vor Gott gebracht. Erinnern zeigt Achtung vor jedem einzelnen Leben und mahnt gleichzeitig, das Bewusstsein für die Notstände wachzuhalten. Ebenso soll Raum sein für unsere Trauer und Ohnmacht, für Innehalten und das Eintreten für die Achtung der Menschenwürde.

Bleibe gesund – lebe lang – stirb schnell

…so wünschen sich viele Menschen ihr Älterwerden. Gleichzeitig wissen wir natürlich alle, dass das nicht „machbar“ ist. Aber wir können als Einzelne und als Gesellschaft manches dazu beitragen, dass dieser Wunsch sich in vielen Teilen erfüllen kann:
Durch eine selbstfürsorgliche Lebensführung, durch die Pflege generationenübergreifender sozialer Netzwerke, in der Einübung einer Haltung, die das Loslassen nicht erst am Lebensende bedenkt……
Wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Lebenslaufforschung und der Glücksforschung, verbunden mit dem Lebenswissen christlicher Spiritualität können uns dazu hilfreiche Impulse geben. Für uns selbst und für die Menschen, mit denen wir in unterschiedlichen Zusammenhängen leben.

Termin:
Mittwoch, 27.4., 19 Uhr
Ort:
Korntal-Münchingen, Kath. Gemeindezentrum
Referentin:
Ulla Reyle (Gerontologin, Supervisorin Uni Tübingen)
Anmeldung:
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Kooperation: mit Seniorenstadtteilrunde Münchingen mit Kallenberg und der Kath. Kirchengemeinde Münchingen mit Hemmingen

LINK

Interkulturelle Friedhofskultur

In einer multireligiösen Gesellschaft will auch das Trauern neu gelernt sein. Wie geht das – gemeinsam einen Menschen zu Grabe tragen, rituell um ihn trauern, wenn die Trauergemeinschaft aus Angehörigen unterschiedlicher Religionen besteht? Katrin Visse und Larissa Gerg gehen dem nach. 

… mehr auf feinschwarz.net

Hoffnungstrotz

„Orte schaffen.
Vielfältig, farbenfroh.
Sich den Glauben nicht nehmen lassen, dass das geht.
Gegenwind in Kauf nehmen,
einander ermutigen,
sich verbinden und gegenseitig stärken,
zusammen weinen
und stolz sein über jeden Schritt,
der zu mehr Echtheit und Ehrlichkeit führt.

Wir glauben,
dass es diese
für jeden Menschen passenden Orte
längst schon gibt,
von Beginn des Lebens an,
nämlich in Gott. 

Darum werden die Coming-outs zu Glaubenszeugnissen:
Menschen öffnen sich,
kommen aus sich heraus,
überwinden die Angst,
nehmen sich so an,
wie sie sich von Gott geschaffen glauben,
nehmen das mit in die Wiege Gelegte
als geschenkte Talente, die eingebracht werden wollen,
vertrauen, dass Gott den Rücken stärkt,
besonders da,
wo menschliche Mächte einschüchtern und klein halten wollen.
Gott bekommt Raum im Leben,
wo Menschen sich zeigen (können),
wie sie sind.

Jens Ehebrecht-Zumsande/Bernd Mönkebüscher

in: feinschwarz.net

TROTZKRAFT

Christine Rudershausen hat zum „Trotz“ einen Trotzkraft-Segen geschrieben:

Gott segne uns mit Trotzkraft.
Mit einer Kraft, die den Widrigkeiten trotzt.
Mit einer Kraft, die der Verzweiflung standhält.
Mit einer Kraft, die den Widerstand stärkt und den Mut wachsen lässt.
Mit einer Kraft, die sich für Gerechtigkeit einsetzt und für den Frieden.
Mit einer Kraft, die dem Gebet vertraut und der Hoffnung.

Gott segne dich mit Trotzkraft,
Mit dieser Kraft, die dir Herzensstärke schenkt.
Mit dieser Kraft, die dich solidarisch sein lässt.
Mit dieser Kraft, mit der du deine Stimme erheben kannst.

Gott segne dich mit Trotzkraft.
Damit du trotzen kannst den Tränen, der Angst und den Fragen.
Gott segne dich mit Trotzkraft.
Damit du aufstehen
und dich dem Leben in die Armen werfen kannst.

Christine Rudershausen